Schützenkompanie-Flaurling


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Jungschützen

Jungschützen

Unsere Jungschützen sind seit Beginn der Kompanietätigkeiten nach dem zweiten Weltkrieg immer ein Teil der „Erwachsenen – Kompanie“ gewesen. Es wurde nie, so wie in manch anderen Kompanien, ein eigener Jungschützenzug gegründet. Das war sicher keine Sparmaßname sondern es wurde darauf Bedacht gelegt, den Schützennachwuchs von Anfang an an die Belange der Kompanie heranzuführen.
Die Jungschützen tragen in unserer Kompanie deshalb ohne Ausnahme dieselben Trachten wie die „Alten“. Der Federschmuck am Hut besteht allerdings nur aus den weißen „Guggeler – Federn“ (Hahnenfedern)
Die „waffenmäßige“ Ausrüstung der Buben besteht bis zum 16. Lebensjahr ausnahmslos aus den hölzernen Winkeln und Hacken. Sie sind also bei Ausrückungen alles junge „Pioniere“ und Helfer des „Zimmermeisters“.
Zudem werden immer zwei Buben zum Aufsammeln der abgeschossenen Patronenhülsen nach den Salven herangezogen. Dies ist eine sehr wichtige Aufgabe da einerseits die Patronen nicht ganz billig sind und andererseits eventuell nicht „abgegangene“ Patronen in falsche Hände geraten könnten !


Die Kompanie Flaurling nimmt die Jungschützen derzeit grundsätzlich ab dem 6. Lebensjahr in die Kompanie auf.
Als Jungschützen werden Kinder aufgenommen die sich in einer Gemeinschaft wohlfühlen, in der sie kleine, aber nicht unwichtige Aufgaben übernehmen dürfen.
Hat ein Jungschütze zusätzlich noch Interesse am Schießsport, dann ist er in unserer Kompanie gut aufgehoben !
Erreicht ein Jungschütze das 16. Lebenjahr, dann wird er in die Reihen der Gewehrschützen übernommen, darf aber bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres keine Munition benützen !

Gelöbnis der Jungschützen:

„Wir Jungschützen geloben, daßwir die Ziele und Ideale des Bundes der Tiroler Schützenkompanien, die da sind:

Treue zum Väterglauben
Treue zur Heimat
Treue zum Tiroler Schützenwesen

Und dessen große Tradition, jederzeit halten und bewahren werden.
Wir geloben auch, die Charaktereigenschaften unserer Helden von 1809, insbesondere Glaubensstärke und Heimatliebe, Opferbereitschaft und Wahrheitsliebe, Gerechtigkeit und Elternliebe und Achtung vor dem Alter jederzeit im Sinne des Tiroler Schützentums zu halten.



Jungschützen und deren Bildung:

An jedem ersten Freitag im Monat treffen sich unsere Jungschützen am späten Nachmittag im Schützenheim, um unter Aufsicht der beiden Jungschützenbetreuer Peter Sailer und Stefan Thaler sich durch Tirols Geschichte durchzuarbeiten, Lernspiele zu spielen, Schießtrainig am Luftgewehrschießstand zu absolvieren und damit den verantwortungsvollen und sportlichen Umgang mit der Waffe zu lernen und zu üben !
Am Ende eines Lehrreichen Winters werden die Jungschützen in einer strengen Prüfung vom Bataillons-Jungschützenbetreuer und anderen Offizieren über ihr Wissen befragt und beurteilt. Das Ganze basiert nach den Richtlinien der „Tiroler Jungschützen – Broschüre“. Die Fragen betreffen die Geschichte Tirols und Österreichs während der letzen 500 Jahre, Fragen zum Landlibell, die Grundsätze der Schützen und Fragen zu Religon und Glauben.
Nach bestandener Prüfung erhalten die Jungschützen je nach Altersstufe das Leistungsabzeichen in „Bronze“, „Silber“ oder „Gold“.

Damit sich unsere Buben auch immer wieder etwas „austoben“ können, werden im Sommer immer wieder kleine Bergwanderungen unternommen, Grillfestln mit Lagerfeuer (event. auch Gezeltelt) veranstaltet oder die eine oder andere Kegelpartie mit den Betreuern und anderen Schützen durchgezogen.

Jungschützen sind für jede Schützenkompanie eine Bereicherung. Sie sind, so wie unsere Marketenderinnen, ein ganz besonderer Blickfang !




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