Schützenkompanie-Flaurling


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Chronik

Kurzchronik der Schützenkompanie Flaurling

Nach urkundlicher Überlieferung wurden die Schützen der Kompanie Flaurling erstmals im Jahre 1487 erwähnt, in dem Kriege, den Herzog Sigmund von Österreich-Tirol gegen Venedig geführt hat, und mit einem glänzenden Sieg der Österreicher bei Calliano geendet hat. Bei der Belagerung der Festung Kufstein, im Jahre 1504 bewährten sich die, von Kaiser Maximilian herbeigeforderten, Flaurlinger Schützen gegen die anstürmenden Bayern. 1511, als Kaiser Maximilian das Landlibell erlassen hatte, waren die Flaurlinger wehrfähigen Bauern nur zur Verteidigung der Tiroler Landesgrenzen verpflichtet. 1703 zogen die Schützen beim französisch-bayrischen Einfall in den Kampf. Sie besetzen die Wege jenseits des Inns bis Ranggen.


1765 wurde vom Gericht Hörtenberg eine Fahne an geschaffen und in Telfs geweiht. Mit dieser Fahne, sie hat drei schwarz- gelbe Felder aus Seidenstoff, worauf im Mittelfeld das Bild des gekreuzigten Heilands zu ersehen ist, zogen die Hörtenberger Kompanie mehrmals in den Krieg. Dieser Fahne hielten sie stets die Treue.

Im Freiheitskampf 1809 beteiligten sich eifrig die Flaurlinger Schützen. So z.B. sammelte Alois Schreuer, Schmiedemeister zu Flaurling, 200 freiwillige Schützen und griff die Bayern am rechten Innufer oberhalb Zirl an und trieb sie bis zum Martinsbühel. Der Feind wollte zwar die Zirler Innbrücke zerstören, aber allein die Sturmmannschaft, an derer Spitze Franz Bayer, Zimmermann von Flaurling, nahm drei Bayern gefangen. Bald war der Feind aus Zirl vertrieben und bis Kranewitten verfolgt.

Ein weiterer tapferer Kämpfer und geborener Flaurlinger war Kooperator Andreas Ennemoser. Der tapferste aber war sicher Hauptmann Michael Matzgeller, ein ausgezeichneter Scharfschütze und Trompeter. Im März 1809 wurde er als Spion eingesetzt. Im Kampf, am 11. April 1809 zeichnete er sich, unter dem Kommando von Priester Andreas Ennemoser, bei Zirl durch seinen Heldenmut aus. Am 12. April beteiligte er sich bei der der Eroberung einer feindlichen Kanone und zwei Pulverfässern. Am 13. August kämpfte er als Hauptmann der Telfer Kompanie (Flaurling 133 Mann) am Berg Isel und verfolgte nach errungenem Sieg den Feind bis Wörgel.

Am 9. Mai 1848 wurde die erste Schützenfahne der Flaurlinger von Josef Greiter (Greuter) geweiht. Anwesend war auch die Leutascher Kompanie, die gemeinsam mit den Flaurlingern unter dieser Fahne loszog, um das Vaterland zu bewachen und zu verteidigen.

1852 erbaute Alois Matzgeller, der Sohn des berühmten Michael Matzgeller, einen großen Schießstand im Dorf, der einer der bekanntesten in der Umgebung war und es wurden oft große Schieß-Wettkämpfe abgehalten. 1858 stiftete der Bruder des Dekans Karl Ammann eine neue, prächtige Fahne der Kompanie. 1896, im Gedenken des Bundes Tirols mit dem göttlichen Herzen Jesu, erhielt die Schützenkompanie wiederum eine Fahne. 1923, bei der feierlichen Einweihung des Kriegerdenkmals, übernahm die Schützenkompanie die Ehrenwache.

1933 wurde eine, von der Paramentenfirma Dengel in Hall angefertigte, prachtvolle Fahne von Dekan Franz Schwarz geweiht. Die Patenschaft übernahm Frau Emma von Tabarelli von Innsbruck.

Pfarrer Helmut Zingerle weihte 1954 die neue Tracht der Kompanie, die nach Entwürfen des Leiters des Tiroler Volkskunstmuseums Dr. Ringler angefertigt worden war.

Die zweite Fahne, die heute noch mitgetragen wird, wurde 1971 geweiht. Sie zeigt das Wappen Sigmund Ris, des bedeutenden Pfarrherrn von Flaurling. Die Fahnenpatenschaft übernahm Frau Notburga Gruber.

1992 wurde in Flaurling, nach vielen Arbeitsstunden, das Schützenheim eröffnet. Acht Schießstände locken viele Schießfreudig ins Heim. 1995 wurde unser Oberjäger Mittermair Othmar Schützenkönig, er durfte für ein Jahr die begehrte Schützenkette sein eigen nennen.

1987 feierten die Schützen 500 Jahre aktives Bestehen. Die Jahreshauptversammlungen werden traditionsgemäß am Ostermontag abgehalten.

Die Flaurlinger Schützenkompanie fühlt sich auch in Zukunft so wie bisher den hohen Werten „Glaube, Vaterland und Heimatbewusstsein“ verpflichtet.
Besonders erwähnenswerte Kämpfer aus der turbulenten Zeit um 1795 bis 1809:

Kooperator Andreas Ennemoser, Priester und Schützenführer in zahlreichen Gefechten in der Umgebung von Zirl bis Innsbruck.
Hauptmann Michael Matzgeller, ( die Matzgeller waren die Wirte des wegen seines Schießstandes weitum bekannten „Schützenwirt“ in Flaurling. Auf zwei Grabtafeln neben dem Eingang der Flaurlinger Totenkapelle kann man noch einige Hinweise über dieses Geschlecht lesen, die letzte Nachkommin der Matzgeller war übrigens die Großmutter vom „Sandwirts-Seppl“ und seinen Geschwistern)
Alois Schreuer (heute Schreier)Schmiedemeister in Flaurling, Franz Beier Zimmermann, aber der wohl bekannteste und tapferste war sicher Michael Matzgeller.
Viele hervorragende Zeugnisse bewiesen den Heldenmut Matzgellers, wie zum Beispiel Zeugnisse von Josef Speckbacher, Andreas Ennemoser, Martin Firler und viele andere mehr (lt. Tiroler Anzeiger, 1935).
Wie viele Flaurlinger sich an den Schlachten um 1809 beteilgt haben, findet man in den „Auszügen der Hörtenbergischen Landesschützen- Companien im Jahre 1809“.
Im März 1809 haben sich 69 Flaurlinger bei der 32. Landesschützenkompanie des Gerichts Hörtenberg unter Hauptmann Matzgeller formiert und sind eingerückt. Im Mai waren 54 Flaurlinger bei der LSKH eingerückt und bei der 31. LSKH wurden 76 Flaurlinger unter Haupmann Thadeus Kuen aufgestellt. Vom 28. Mai bis 11.Juni waren wieder 107 Flaurlinger bei der 11. LSKH im Kampfe und vom 9. bis 22. August zählte man 92 Flaurlinger im Kampf gegen die Franzosen und Baiern unter Hauptmann Michael Matzgeller. Diese Zahlen gehen aus den „Standesmeldungen“ im Tiroler Landesarchiv hervor.
Wieviele unserer Vorfahren in diesen Schlachten ihr Leben lassen mussten ist leider nicht erfasst worden. Leider war Tirol nicht frei geworden und unsere Leute mussten das Bairische Joch noch bis 1814 ertragen. Erst als Napoleon in Russland vernichtend geschlagen wurde, begann in Tirol der Aufstand gegen die „schwächelnden“ Baiern von neuen. Von der entgültigen Befreiung der französischen- Bairischen Besatzung im Jahre 1814 durch die Tiroler Schützen und den kaiserlichen Truppen ist bekannt, dass nach mehreren vernichtenden Schlachten in Osttirol, Südtirol, Calliano, Rovereto und im Oberland letzendlich 500 Schützen und Bauern aus unserer Umgebung die ungeliebten Baiern aus Innsbruck vertrieben und durch das Unterland hinausjagten !
Als am 14. März die kaiserlichen Truppen in Innsbruck einzogen, war Tirol wieder bei Österreich !
Michael Matzgeller verstarb am 11. Februar 1831 als ruhmreicher Mann in Flaurling,
sein Sohn Andreas stieg fest in die Fußstapfen seines Vaters .
In diesen Jahren hat es in Flaurling fast keine „Schreiber“ gegeben, deshalb müssen wir uns über eine einzige Eintragung im „Verkündbuch“ freuen: 17. Juni 1813 in Flaurling ein grosses Fronleichnamsfest; „In der Frühe das gestiftete Fronleichnamsamt für Peter Schönherr. Darauf feyrliche Prozession, wozu die Junggselln als Schitzzen und die Jungfraun mit Kränzen andechtig erscheinen, und die Prozession zu verherrlichen eingeladen sind.“ (Pfarrarchiv Flaurling, Verkündbuch)

Ein weitum bekannter Schießstand in Flaurling.

In der heutigen Zeit ist es nur mehr wenigen bekannt, dass in Flaurling über viele Jahrzehnte ein über die Landesgrenzen bekannte Schiesstand war. Diese Trainings und Gesellschaftsanlage wurde 1852 vom damaligen Schützenwirt und Oberschützenmeister Andreas Matzgeller gebaut und war bis in den Jahren des zweiten Weltkrieges (1944) in Betrieb. Wie der von Elsabeth Huber (Konrad) als Matura-Arbeit verfassten Flaurlinger Schützenchronik aus dem Jahre 1998 zu entnehmen ist, fanden zahlreiche Schießveranstaltungen mit Schützen aus dem ganzen Tirolerland und Vorarlberg statt. (Bote für Tirol und Vorarlberg 1876). Heute noch kann man die Mauerreste der Zielerdeckung östlich vom „Bartls Pangert“ in der Wiese unter dem Waldrand entdecken.

Kassianprozession in Flaurling:

Was andernorts der Pestheilige Sebastian ist, ist den Flaurlingern ihr heiliger Kassian.
Der heilige Kassian war der erste Bischof von Brixen, der damalige Bischofssitz war im Kloster Säben bei Klausen (Südtirol). Er wurde bei seiner Missionsarbeit von kätzerischen Schülern mit „Griffeln“ erstochen. Da Flaurling als erstes Dekanat (Fügen im Zillertal ist das zweitälteste) in Nordtirol eingeführt wurde, ist es nicht verwunderlich, dass der erste Bischof der damaligen Erzdiezöse Brixen als heiliger Kassian verehrt wurde ! Und diese Verehrung dauert nun schon vierhundert Jahre - bis heute ! Flaurling ist der einzige Ort in Nordtirol wo am Kassianstag, der zweite Sonntag nach Ostern, eine Prozession durch den Ort mit den Schützen, der Musik und allem was sonst zu einer Prozession gehört, stattfindet. Bis in die mittleren 1960er Jahre fand auch am Nachmittag eine zünftige Tanzveranstaltung beim „Wirt“ statt, die unter dem Namen „Flaurlinger Madlermarkt“ in der Umgebung bekannt war.
Wer weiß- vielleicht wird diese gesellschaftliche Feier am „Flaurlinger Kassianstag eines Tages wieder zu neuem Leben erweckt ?


Die Hauptmänner der Kompanie Flaurling aus vergangenen Tagen.

Leider ließen sich aus dem 19. Jahrhundert keine gültigen Schriftstücke finden, um die Hauptmänner dieser Zeit exakt bestimmen zu können. Daher beginnen unsere fast lückenlosen Aufzeichnungen mit dem Eintritt ins 20. Jahrhundert.

Hauptmänner von 1900 – 1939

Höpperger Vinzenz: Aus einer Urkunde und mehren Zeitungsartikeln ist ersichtlich, dass Vinzenz Höpperger längere Zeit bei der Kompanie Flaurling als Hauptmann tätig war. In einer Urkunde, die mit 5. April 1926 datiert ist, wurde er unter anderem auch für seine langjährige Tätigkeit als Schützenhauptmann zum Ehrenmitglied der Flaurlinger Veteraner ernannt. Es ist anzunehmen, dass er vor Beginn des I. Weltkrieges als Hauptmann tätig war. Vinzenz Höpperger, geboren am 1. 9. 1863, starb am 26. 12. 1931 im 68. Lebensjahr.

Andreas Ruetz: (Volgo: Klammer) in den 1920er Jahren
Johann Praxmarer: (Vulgo: Mötzer Hansl ) in den 1930er Jahren
Josef Höpperger: (Vulgo: Prantl Seppl) in den 1940er Jahren




Der zweite Weltkrieg (1939 – 1945)

Zu Beginn dieser üblen Zeit leitete Josef Höpperger noch die Geschicke der Kompanie Flaurling, aber durch die rücksichtslosen Einberufungen zur „Deutschen Wehrmacht“ lichteten sich die Reihen der Schützen immer mehr. Zudem hatte das „Hitler- Regim“ alle Vereine verboten und die Jugend zur Hitler-Jugend zwangsrekrutiert ! Also gab es auch in Flaurling keine offizielle Kompanie mehr, nur die Gewehre und Trachten gaben die Flaurlinger nicht, wie befohlen, ab sondern versteckten sie in weiser Voraussicht !

E
rnst Höpperger: Der erste Hauptmann nach dem 2. Weltkrieg.
(1945 -1962)



Als Ernst Höpperger nach Ende des schrecklichen Krieges aus der Gefangenschaft nach Hause kam, begann er eigentlich sofort mit ein paar beherzten Männern ( Alois Hellbert (Karbitler), Gottfried Lair (Schneider), Alois Waldhart (Rannger), Erich Strigl (Gschlössler), Engelbert Windegger und dem Alois Walhart (Sandwirts Lois) die Kompanie Flaurling zum Leben zu erwecken. Die alten Gewehre und Trachten waren ja noch vorhanden und die fehlenden Trachten wurden von der Musik ausgeliehen. Johann Praxmarer (Mötzer), der seine Erfahrung und Wissen einbrachte, unterstütze das Unterfangen in vollen Umfange. Es war eine schwere und entbehrungsreiche Zeit, kein Geld und es sollten doch ein paar Gewehre mehr angeschafft werden ! Also machten sich Ernst und seine Männer an den Tauschhandel ! Sie tauschten Hasen und Katzen mit den Besatzern (die Franzosen sind Feinschmecker) und bekamen dafür Gewehre !
1954 gabs neue Trachten ! Bis dahin hatten die Flaurlinger die „Zillertaler Trachten“, jetzt hatte man endlich das Geld für die neuen, heutigen Oberinntaler Trachten zusammen gekrazt !

Mehr und Wissenswertes über die Tätigkeiten dieses und der anderen Hauptmänner ist in der Chronik der Flaurlinger Schützen, verfasst von Elisabeth Huber geb. Konrad, zu erfahren. Die Chronik liegt im Schützenheim Flaurling zur Einsichtnahme auf !

2. Hauptmann: Alois Hellbert (1962 -1964)

Leider war Alois Hellbert (Karbitler Luis) auf Grund seiner schweren Krankheit nur 2 Jahre Hauptmann der Kompanie Flaurling. Er verstarb am 19. 3. 1964.
Alois Hellbert war 40 Jahre aktives Mitglied in verschiedenen Funktionen der Kompanie und Träger verschiedener Auszeichnungen. Aber vor allem war er ein Mensch, der den Schützen wirklichen Kameradengeist zeigte. Er war sehr beliebt und ein Teil seiner Ideale lebt heute noch im Wirken der Kompanie.

3. Hauptmann: Erwin Haider (1964 -1989)

Die Neuwahlen am Ostermontag 1964 ergaben folgendes Ergebnis:
Hauptmann Erwin Haider, Oberleutnant Alfred Gruber, Leutnant Hochenegger Alois, Kassier Erwin Haider, Schriftführer Jorg Ligges, Fähnrich Hellbert Johann, Zeugwart Ernst Sailer, weitere Ausschussmitglieder Sailer Rudolf und Franz Waldhart.
In seine Zeit als Hauptmann viel der weitere Aufbau der Kompanie, die Anschaffung neuer Gewehre, neue Trachten für die Marketenderinnen wurden genäht, eine neue Fahne wurde angeschafft und die älteren generalrenoviert.
Erwin Haider stand der Kompanie 25 Jahre lang als ein sehr erfolgreicher, sparsamer und kameradschaftlicher Hauptmann vor. Er wurde in seiner Amtszeit vom Bund der Tiroler Schützenkompanien mit der bronzenen und silbernen Verdienstmedaille ausgezeichnet und nach seinem Ausscheiden von der Kompanie einstimmig am Herzjesu- Sonntag 1989 zum Ehrenhauptmann ernannt. Seine beiden Mitoffiziere Oberleutnant Alfred Gruber und Leutnant Franz Waldhart wurden an diesem Tag zu Ehrenoffiziere erhoben.

4. Hauptmann: Karl Mair (1989 -1995)

Die Neuwahlen 1989 ergaben folgendes Ergebnis: Hauptmann Karl Mair, Oberleutnant Josef Konrad, Leutnant und Kassier Max Kirchmair, Schriftführer Oberjäger Werner Mair, Fähnrich Kirchmair Hans und Josef Haider, Waffenmeister Oberjäger Leo Öfner.
Hauptmann Karl Mair ist es zu Verdanken, dass die Schützenkompanie Flaurling endlich ein Schützenheim bekam ! Nach zähem Ringen mit der Gemeindeführung und vielen freiwilligen Arbeitsstunden der Schützenkameraden konnte unser Heim am 8. November 1992 feierlich eingeweiht.

5. Hauptmann: Josef Konrad (1995 – bis jetzt)

Ergebnisse der Neuwahlen 1995: Hauptmann Josef Konrad, Oberleutnant Engelbert Kaneider, Leutnant und Kassier Max Kirchmair, Fähnriche Gruber Alfred und Josef Haider, Schriftführer Oberjäger Josef Mittermair,Zeugwart Objg. Friedl Waldhart, Waffenmeister Objg. Leo Öfner, Jungschützenbetreuer Objg. Günter Waldhart.
Da es am Ende der Amtszeit von Karl Mair große Schwierigkeiten mit dem Betrieb des Schützenheimes gab (Sperre durch die Behörde wegen fehlender Konzession) musste Josef Konrad am Beginn seines Wirkens sehr viel Zeit und Nerven aufwenden, um die „Nachsicht“ für den Schützenheimbetrieb zu bekommen.
Josef Konrad ist somit seit Herbst 1995 Dank seines Einsatzes der Wirt im Schützenheim Flaurling. Als Obmann war nur er berechtigt, den kleinen Gewerbeschein (Nachsicht) zu erwerben. Somit können die Schützen ihren Barbetrieb als „Jausenstation“ betreiben, müssen aber auch Gewerbesteuer zahlen, brauchen aber in Hinkunft keine Angst mehr vor neidigen Gastwirten haben.

Die erste "Frau Major" im Bundesausschuß des Bundes der Tiroler Schützenkompanien:
Lisi Konrad (später verheiratet mit Andreas Huber) war die erste Frau, die als Bundesmarketenderin am 28. April 2002 bei der Bundesversammlung in den Innsbrucker Stadtsälen in das Bundeskommando und damit zur ersten "Frau Major" gewählt wurde ! Unsere Marketenderin Lisi hatte sich in unserer Kompanie als langjährige Jungschützenbetreuerin und sehr fleissige Mitarbeiterin bei allen Geschehnissen der Kompanie Flaurling schon grosse Verdienste erworben. Im Schützenheim Flaurling fand unter ihrer Federführung zum Beispiel auch die Geburt ihrer Idee des inzwischen sehr geschätzten und geachteten Abzeichens für verdienstvolle Marketenderinnen seinen Ausgang.
Die Schützenkompanie Flaurling ist sehr Stolz auf seine erste Frau Major, die auch als Hauptdarstellerin in einem halbstündigen Film des ORF über das Tiroler Schützenwesen mitwirkte. Mittlerweile wurde aus der fürsorglichen Volksschullehrerin und Frau Major eine noch fürsorglichere Ehefrau und Mutter von zwei lieben Töchterchen. Wir wünschen unserer Lisi auf ihrem weiteren Lebensweg alles Liebe und Beste.


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